Dojo-Regeln

Wie in allen asiatischen Kampfsportarten wird auch im Taekwondo sehr auf Disziplin geachtet. Diese Disziplin wird sowohl im Training wie auch außerhalb des Trainings erwartet. Als kleiner Leitfaden für das Verhalten vor, während und nach dem Training gelten die folgenden 10 Regeln:

1.  Zum Training erscheint man pünktlich und in sauberer Sportkleidung (Dobok).

2.  Hände und Füße sind gewaschen, Finger- und Fußnägel sind kurz gehalten, um Verletzungen vorzubeugen.

3.  Während einer Trainingseinheit sollte der Trainingsbereich möglichst nicht verlassen werden. Auf die Toilette sollte man vor Beginn des Trainings gehen.

4.  Bevor das Training beginnt, stellen sich die Schüler vor dem Meister in einer fest vorgegebenen Reihenfolge gemäß ihrer Graduierung auf. Der höchste Grad steht dabei immer vorne rechts.

5.  Das Training beginnt, wenn der Lehrer den Befehl zur Aufstellung gibt. Üblicherweise wird der Trainer vom ersten Schüler (vorne rechts) auf koreanisch gegrüßt, dann verbeugt sich die Gruppe zum Lehrer und der Lehrer zur Gruppe hin.

6.  Beim Training darf nicht geschwatzt oder laut gelacht werden. Die Kommandos des Lehrers müssen jederzeit verstanden werden können und müssen auch befolgt werden.

7.  Die Lehrer und Trainingsteilnehmer sind respektvoll zu behandeln.

8.  Nur der Lehrer oder hohe Graduierungen dürfen anderen Schülern Techniken beibringen oder die Schüler korrigieren. Damit wird sichergestellt, dass die Techniken richtig gelernt werden und sich keine Unsauberkeiten einschleichen.

9.  Angriffe gegeneinander, Bruchtests, Übungen mit Waffen (zum Beispiel bei der Selbstverteidigung) oder andere schwierige Übungen dürfen nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Lehrers unter dessen Beobachtung durchgeführt werden.

10. Befiehlt der Lehrer Übungsabbruch müssen alle Übungen sofort beendet werden.